Kenzie

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Aeron Bright „Kenzie“. Das wunderschöne Foto wurde von meiner Freundin Karoline Thalhofer gemacht.

Das Kenzie-Kind hat sich zu einer tollen jungen Dame entwickelt.

Mir gefällt sehr, wie sie sich entwickelt. Sie ist witzig, frech, lustig, mutig und verwegen. Sie ist anders und gleichzeitig ganz besonders. Mit ihren knapp acht Monaten stellt sie mich vor so manche Herausforderung. Sie bringt mich zum Lachen und ihre Hartnäckigkeit ist bemerkenswert.

Kein Wunder, dass es Liebe auf den ersten Blick war.

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Alte Zeiten

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Drei Generationen und Jill. Von links nach rechts: Liza’s Border Black Grace, de risan Adventurer ‚Luke‘, de risan Daily News ‚Daily‘ (sitzend), de risan Double-o-Seven ‚Seven‘ (sitzend), de risan Brianna, de risan All or nothing ‚Mae‘ und Jacky vom Thurnhof ‚Jill‘

Es wird Sommer

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Für mich heißt das, um 4:45 Uhr aufzustehen, um mit den Hunden eine schöne Gassirunde zu laufen. Wegen unserem Nannerl schauen wir, dass wir ihre „größere“ Runde auf die frühen Morgenstunden legen. Diese hochsommerlich heißen Temperaturen sagen ihr nur insofernzu zu, als dass sie sich bei 30 Grad in den Garten legt und sich möglichst wenig bewegt.

Hier ein paar Impressionen vom Spaziergang am Samstag:

 

 

Kenzie on tour

Es gibt Menschen, die ihre Hunde überallhin mitnehmen. Vermutlich gibt es Hunde, die kein Problem damit haben, von unaufmerksamen Passanten übersehen und angerempelt zu werden, stundenlang „brav“ unter einem Tisch liegen zu dürfen und sich von jedem betatschen zu lassen.

Meine gehören dazu definitiv nicht!

Deshalb lasse ich sie in der Regel lieber zu Hause, wenn ich Essen, ins Theater, ins Kino oder Einkaufen gehe.

Kenzie meets Spirit. Foto: Barbara Schwaiger

Interessierte Zuschauerin!

Für Kenzie habe ich eine Ausnahme gemacht und sie mit zur Pferd International genommen. Es gibt da viele Kinder, viele Hunde, ganz viele Pferde und ein großzügiges Gelände, welches gute Ausweichmöglichkeiten bietet. Pferde und Ponies fand Kenzie in letzter Zeit ziemlich spannend – sehr spannend sogar.

Ein kleiner müder Welpe. Foto: Barbara Schwaiger

Mit Kenzie auf dem Schoß fuhren wir im prallgefüllten Shuttlebus zum Messegelände. Lediglich das Einsteigen in den Bus fand sie blöd. Vor Ort ganz gechillt, lief sie brav mit uns mit. Wir ließen ihr genug Zeit, sich Dinge anzusehen und sich mit allem vertraut zu machen. Es waren sehr viele Eindrücke, die mein junger Hund zu verarbeiten hatte und ehrlich, wir waren total erstaunt, wie souverän und abgeklärt sie das alles meisterte. Ich war megastolz und habe mich sehr gefreut, dass sie sich so gezeigt hat und es hat meine Erwartungen übertroffen.

Mein kleiner walisischer Hitzkopf ist so eine coole Socke.

 

 

 

Ein ganzes halbes Jahr

Schwupps und der kleine walisische Drachen ist ein halbes Jahr alt.

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Sie ist so ein witziges Persönchen, eines mit Ecken und Kanten und mit einer Anschmiegsamkeit die ihresgleichen sucht. Wie hätte sie nicht zu uns finden können, sie passt perfekt.

Gute Tage, schlechte Tage

Gute Tage überwiegen. Und eigentlich sind die schlechten Tage auch keine schlechten Tage. Schlechte Tage wären es, wenn sie nicht mehr da wäre – mein Nannerl.

An schlechten Tagen mag das Nannerl nur ganz langsam gehen. Da sind wir im Schneckentempo unterwegs. Sie frißt dann schlecht und ist überhaupt sehr mäkelig. An schlechten Tagen weigert sie sich, die drei Stufen an der Haustüre hochzugehen, weil sie sich mit der Orientierung schwer tut. Nachts läuft sie immer öfter ziellos herum und findet keine Ruhe. Es hilft, wenn ich mich zu ihr setze und warte, bis sie eingeschlafen ist.

An guten Tagen und das sind die meisten, da sprintet sie den Hang am Kanal hoch, ihr Gang ist locker und die Augen leuchten. Sie bettelt mich um Futter an und hüpft, bevor ich sie hochheben kann, ins Auto. Sie freut sich immer, wenn sie mit darf, egal wohin es geht. Bin ich zu Hause, hält sie sich in meiner Nähe auf, es sei denn, die anderen Hunde nerven oder schubsen, da sucht sie sich ein ruhigeres Plätzchen.

Überhaupt, so wild und verrückt der Rest der Bande sein kann, so nehmen sie doch Rücksicht. Beschnuppern und begrüßen sie freundlich. Kenzie liebt Brianna ganz besonders (was wegen der stürmischen Art hin und wieder nicht auf die erwartete Gegenliebe stößt). Wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, ist Brianna die Erste, die von ihr begrüßt wird (dabei pieselt die Kleine vor Freude den halben Hausflur voll).

Manchmal vergesse ich fast, dass Seven eben auch schon 13,5 Jahre ist. Trotz seines schlechten Rückens geht es ihm „gut“, worüber ich sehr froh bin. Er ist so ein gutgelaunter, freundlicher und unkomplizierter Hund.

Ich arrangiere meine Tage um zwei alte Hunde herum, damit diese weiterhin ein gutes Leben führen können. Kompromisse gehören da zum Alltag. Hauptsache allen Hunden geht es gut.