Meine erste Flexi-Leine

Letzten Samstag habe ich die erste Flexi-Leine meines Lebens gekauft. Kaum zu glauben, dass ich all die Jahre ohne ausgekommen bin. Nicht nur das, ich habe sie schlicht verweigert. Ich war bei zwei Unfällen mit diesen Leinen dabei, nein so etwas brauchte ich nicht. Viel zu gefährlich, dass sich einer der unangeleinten Hunde daran verletzt.

Doch die Zeiten ändern sich. Brianna sieht mittlerweile sehr schlecht. Vor allem in der Dunkelheit tut sie sich schwer und geht vorsichtig. Damit sie sich nicht verletzen kann, abstürzt, sich verläuft musste eine Lösung her – die Flexi-Leine.

Nun läuft sie wieder gut mit und fühlt sich deutlich sicherer. Ansonsten geht es ihr sehr gut. Sie schläft viel und ist manchmal kaum zu wecken. Aufgrund ihrer Sehbehinderung steht sie hin und wieder etwas orientierungslos im Garten. Sie liebt unsere Spaziergänge und läuft immer noch sehr munter mit. Wenn sie an Dingen schnuppert vergißt sie die Zeit, wir müssen aufpassen, dass sie nicht abgehängt wird.

 

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Wir wandern

Wir haben ein ruhiges und schönes Weihnachtsfest verbracht. Viele Spaziergänge, gutes Essen, gemütliche Nachmittage und ein bißchen Training für die Hunde.

Auf ein Neues

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In a world where you can be anything, be kind.

Gute Vorsätze, neue Träume, neue Hoffnung?

Es kommt darauf an, was wir daraus machen. Träume, Hoffnungen und gute Vorsätze sind vage, nichts Greifbares. Damit mehr daraus werden kann, müssen wir die Dinge schon selbst auf den Weg bringen. Ein Eimer voller guter Vorsätze, an einem Tag wie jedem anderen, reichen da nicht aus.

In diesem Sinne:

Work hard, be kind!

Wandern im Winter

So sehen sie derzeit aus, die Spaziergänge unter der Woche. Entweder sind wir eingehüllt in den undurchdringlichen und weithin gefürchteten Erdingermoos-Nebel, auch bezeichnet als Nebel des Grauens oder wir marschieren bei finsterster Finsternis am Isarkanal entlang. Während sich der „normale“ Teil der Welt gemütlich auf der Couch einigelt und das Vorabendprogramm genießt, sind wir bei Wind und Wetter unterwegs – jeden Tag – 365 Tage im Jahr. Etwa drei Stunden täglich, vor und nach der Arbeit.

Für Tristesse und winterliche Depressionen bleibt da reichlich wenig Zeit.

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Aber auch ohne Winter wird uns nicht langweilig. Das Training findet nun wieder in der Stockschützenhalle in Schwaig statt. Und nur ganz nebenbei möchte ich erwähnen, wie gut es sich anfühlt, mit Tweed zu trainieren.

Hab ich schon erzählt, dass ich einen neuen Gartenzaun bekommen habe? Sieht super aus. Wer zuverlässige Handwerker sucht: Zaunbau Martin Meindl in Eitting.

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Bildungsmäßig – natürlich in Sachen Hund – sind wir ebenfalls auf ZACK 😉
„Hundetraining ganz theoretisch“ von und mit Dr. Marie Nitzschner war das Novemberhighlight. Marie ist großartig. Wissenschaft meets Hundesport hieß es an zwei Tagen und es gelang Marie, wissenschaftliche Fakten rund um den Hund, in leicht verständlicher Weise, unters Volk zu bringen. Hundeverhalten ist Wissenschaft und wir müssen deutlich mehr darüber lernen.

Landrover München hatte ebenfalls zu einem Vortrag eingeladen. Und weil wir nichts Besseres zu hatten (der Vortrag war außerdem kostenlos und man nimmt, was man kriegt) waren wir bei C. v. R. Das einzige provokante an diesem Abend war der Titel der Veranstaltung „Trainierst Du noch – oder hast Du schon Spaß mit deinem Hund?“ Hä!
Kein Klischee wurde ausgelassen, ein paar Teilnehmer verschliefen den Vortrag und ein paar waren in der Pause gar nicht mehr gekommen. Doch in bester Gesellschaft und mit wirklich leckeren Schnittchen ließ es sich aushalten.

Am Sonntag drauf hatte die RHS Isar zu einem Vortrag mit Dr. Patricia Höß eingeladen „Aggressionsverhalten beim Hund“. Spannendes Thema, gut dargeboten, schöne Location. Für mich nicht viel Neues, aber Wiederholung schadet bekanntlich nicht.

Mein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an mich selbst ist ein Online-Seminar mit Jessica Hekman PhD. Eine absolut spannende Wissenschaftlerin. Ich war schon sehr von ihrem Vortrag auf der SPARCS begeistert. Bei der Fenzi Dog Sports Academy gibt sie dieses Seminar „The Melting Pot: Genes, Environment, Personality“. Höchstinteressant!

 

 

Nannerl im November

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Der beste Hund von allen! Foto: Karoline Thalhofer

Um eine Erfahrung reicher. Es ist blöd, wenn die Waschmaschine den Geist aufgibt. Noch blöder, wenn die Hunde Durchfall haben. Die Krise ist bewältigt, alle Vierbeiner sind wieder gesund und munter. Und die neue Mitarbeiterin dreht fleißig ihre Runden.

Mittlerweile haben wir wieder Winterzeit, besser für meinen Biorhythmus, schlechter für’s Hundegassi – morgens dunkel, abends dunkel, dazwischen neblig. Trotzdem können wir uns wirklich nicht beschweren. Der November gibt sich überraschend mild. Die Wochenenden nutzen wir für ausgiebige Spaziergänge, für Gartenarbeiten und dafür, alles winterfest zu machen. Das Highlight – ich bekomme einen neuen Gartenzaun. Die Hunde fühlen sich deshalb etwas kaserniert, weil das aufgestellte Welpengitter ihre Bewegungsfreiheit einschränkt, aber die Einschränkung ist nur von kurzer Dauer.

Das brave blaue Auto war beim TÜV – alles gut. Was will man mehr.

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Seminar in Kaufbeuren – davor ein langer Spaziergang.

Am Wochenende waren wir in Kaufbeuren, das letzte auswärtige Seminar in diesem Jahr – es war super. Sehr tolle Teams mit denen es viel Spaß gemacht hat.

Hab ich schon einmal erwähnt, dass die Nannerl nie umkehren möchte, wenn wir spazieren gehen. Immer will sie weiter und ich muss sie jedesmal überreden, dass sie umdreht. Sie ist fast 16 Jahre alt und sie läuft noch gut und gerne 6 bis 8 Kilometer am Tag. Wir gehen nicht mehr so schnell und sie bleibt oft länger stehen um herumzuschnuppern. Sie ißt mit Appetit, aber auch dafür benötigt sie mehr Zeit. Sie hört und sieht nicht mehr sehr gut, damit kommen wir zurecht. Alle passen auf sie auf, damit es ihr gut geht. In Kaufbeuren hat Karoline Thalhofer ein paar wunderschöne Fotos von ihr gemacht.

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Vielen Dank, liebe Karoline Thalhofer!

Ich sammle Erinnerungen …
Hoffentlich für eine Zeit, die noch weit in der Zukunft liegt.

Auch Seven, Daily, Profi, Julie und Tweed geht es gut und es ist schön zu wissen, dass es ein bißchen ruhiger wird. Abends habe ich mehr Zeit für die Pflege der Hunde. 24 Pfoten trimmen, 24 Krallen kürzen, 6 Hunde bürsten.

 

Und jetzt muss ich einige Zeilen über das gestrige Training schreiben. Vormittags haben wir mit der Obediencegruppe der RHS Isar trainiert – Julie und der Profi waren großartig. Julie steigert sich von Training zu Training – was für ein fantastischer Hund sie ist – so fokussiert, so motiviert, stylish und schnell. Sie ist bereit, alles zu geben – voller Einsatz. Das Training mit Profi macht eh richtig viel Spaß! Im Grunde ist er einfach nur lieb, möchte es immer recht machen und er strengt sich jedesmal an. Dabei ist er so unkompliziert und fröhlich – ein Sonnenschein.

Tweed durfte bei den CaniFit’lern kurz beim Agilitytraining mitturnen – und ehrlich gesagt, darauf war ich nicht vorbereitet. Ein Tweed der richtig losbrettert und mit Begeisterung und Schwung an die Geräte heranging. Auch Wiederholungen – der zwar einfachen Sequenz – waren überhaupt kein Problem, ebensowenig die anwesenden Menschen und Hunde. Mein toller Bub blieb im Spiel und war mit Feuereifer dabei.
Es hat sich gelohnt, darauf zu verzichten, ihn in eine Form zu pressen. Die Zeit, die ich investiert habe, an einer besseren Arbeitseinstellung zu „arbeiten“, zahlt sich nun aus.

Nachmittags hatten wir ein Date bei der SV OG Taufkirchen. Wenn es sich ausgeht wollen Julie, Profi und ich nächtes Jahr die BGH 3 laufen. Also durfte Julie dort Apport über die Schrägwand und das Voraus üben – wir beide sind mit einem breiten Grinsen vom Platz gegangen.