Spaßgesellschaft

oder umgib dich nur mit Menschen, die dir gut tun.

Zugegeben, ich bin gern in Facebook unterwegs. Es ist irrsinning
witzig, informativ, selbstdarstellerisch, exhibitionistisch, man kann
sich wunderbar fremdschämen und man kommt aus dem Staunen
nicht heraus. Und es ist ein wunderbares Medium dafür, flotte
Sprüche und Ansichten weiter zu verteilen, in der irrigen Meinung,
dass derjenige, den das betrifft, das schon merken wird.

Was mich aber wirklich aufregt, sind Sprüche, wie der von oben.
Denn die werden 1:1 im Alltag gelebt. „Ich will nur meinen Spaß,
das ist meine Freizeit, da möchte ich mich nicht ärgern, ich umgebe
mich nur mit Leuten, die mich weiterbringen und und und“.

An allen Ecken und Enden hört man diesen Quatsch. Ich frage mich
wirklich, ob wir uns zu Menschen ohne Meinung entwickeln. Zu
Menschen, die dermaßen abgebrüht, abgestumpft und sinnentleert sind,
dass es ihnen nichts mehr ausmacht, ein Teil einer tumben Masse zu sein.
Ohne Meinung, ohne Verantwortung, aber dafür mit jeder Menge Spaß.

Wenn nur jeder an sich selber denkt, ist schließlich auch an alle gedacht.

Da ich zwar weiß, dass diejenigen, die es nötig hätten, diese Bücher zu
lesen, diese nicht lesen werden. Und umgekehrt, diejenigen die von
vorneherein altruistisch handeln, diese Bücher auf jeden Fall lesen, hier
zwei Buchempfehlungen:

Stefan Klein: Der Sinn des Gebens
Richard David Precht: Die Kunst kein Egoist zu sein

 

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