Seminar mit John Higgins

Um es mit dem Slogan von Leuchtturm 1917 (die machen die
wunderschönen und teuren Notizbücher) auszudrücken:

Details make all the difference

Details, diese kleinen Dinge, die alles entscheidend und natürlich
unterscheidend sein können.

Die Julie-Maus beim Training mit John Higgins. Foto: Peter van de Velde

Die Julie-Maus beim Training mit John Higgins. Foto: Peter van de Velde

Schon die Tatsache, John Higgins als Trainer gewonnen zu haben,
war für mich ein persönliches Highlight. Es ist seine ruhige, besonnene
und aufmerksame Art, das sofortige Erkennen, welches Puzzleteil in der
Ausbildung des Hundes zu fehlen scheint und die Kreativität im Training,
die es den Hunden einfach macht, Übungen zu verstehen, die ihn zu
einem dieser herausragenden Trainer macht. Zu jenen Trainern, denen
man tagelang einfach nur zusehen könnte.  Er gibt uneingeschränkt jedem
Handler das Gefühl – unabhängig von Erfahrung und Ausbildungsstand –
dass derjenige  die momentan wichtigste Person auf dem Platz ist, alle
werden gleich behandelt.

Sein Ziel sind optimistische Hunde, die sehr hoch motiviert sind, weil sie
sicher sein können, ihre Belohnung zu erhalten. Für ihn sind Grundlagen
wichtiger, als fertige Übungen. Hunde sollen die Übungen verstanden haben,
das setzt voraus, dass wir als Handler die richtigen Signale und Informationen
geben (was ich für den schwierigsten Teil des Trainings halte).

Grundlegende Aspekte seines Trainings sind die Basisarbeit, Fokus (auf den
Hundeführer und auf „Objekte“), Aktivität und Ruhe, Aufmerksamkeit, die
richtige Belohnung und dass wir gute und eindeutige Handler unserer Hunde
werden.

Der Profi beim Apportieren: wir haben drei tolle Lösungsansätze für unser Dauerproblem bekommen. Foto: Peter van de Velde

Der Profi beim Apportieren: wir haben drei tolle Lösungsansätze für unser Dauerproblem bekommen. Foto: Peter van de Velde

Ich hatte mich dafür entschieden, täglich je eine Runde mit dem Profi und
mit Julie zu machen. Und endlich habe ich eine klare Idee dafür bekommen,
wie ich mit dem Profi weiterarbeiten kann, damit er sich bei Übungen wie dem
Apportieren, Scent und Sendaway besser von mir löst.

Julie bei ihrem allerersten Sendaway-Training mit John Higgins. Foto: Peter van de Velde

Seminar mit John Higgins: Julie bei ihrem allerersten Sendaway-Training. Foto: Peter van de Velde

Die kleine Julie zeigte sich von ihrer besten Seite. Sie war total konzentriert,
aufmerksam und begeistert bei der Sache. So arbeiteten wir am ersten Tag
weiter an der Fußarbeit, dem Retrieve und dem Vorsitzen. Gefolgt von
Sendaway am zweiten und DC am dritten Tag. Für die nächsten Wochen habe
jetzt ausreichend Ideen und Anleitungen, um strukturiert weiter zu arbeiten.

Mein Fazit: Ein Trainer, der hundertprozentig weiß, wovon er spricht!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s