Schlappöhrchen

Familienfoto: (hinten) Gwen und Pia, (vorne v.l.n.r. Seven, Brianna, Daily, Profi, Mae und Luke, (auf der Flucht) Julie.

Familienfoto: (hinten) Gwen und Pia, (vorne v.l.n.r. Seven, Brianna, Daily, Profi, Mae und Luke, (auf der Flucht) Julie.

Zwei Wochen ist sie nun da, die kleine Julie. Aber weil so eine Welpe natur-
gegeben eine ganz eigene Vorstellung davon hat, wie ein Tagesablauf
auszusehen hat, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen, bis bei uns
wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Trotzdem kommen wir wieder zu
alltäglichen Dingen. Wir sind nicht mehr immer sofort auf dem Sprung,
wenn Julie aufsteht (könnte ja sein, dass sie Pipi muss), sie darf „alleine“
mit den Großen in den Garten (weil wir uns keine Sorgen machen müssen,
dass sie vielleicht einer beißen möchte, was eh nie einer vor hatte). Wir
haben die erste Auseinandersetzung hinter uns, weil es einfach nicht geht,
wie ein kleiner Vulkan zu explodieren, nur weil ihr der Profi aus Versehen
auf ein Pfötchen getreten ist.

Wir besuchen jeden Tag einen anderen Ort, sie darf neue Menschen, neue
Dinge und andere Tiere kennen lernen. Sie liebt alle Menschen, ganz egal,
welchen Alters, trotzdem ist ihre Bindung zu mir so gut, dass sie sich (bis
jetzt) noch immer hat abrufen lassen, eigentlich passt sie sehr genau auf,
wo ich bin. Sie darf Freundschaften mit gut sozialisierten erwachsenen
Hunden schließen und mittlerweile kennt sie Shelties (Babsi’s Sisi und Elly,
sowie Julia’s Matrix, Kerstin’s tolle Emma und Sepp’s Malinois Ace).

Ace und Julie.

Ace und Julie.

Sie durfte schon ein paar Automarken testen und macht als Käferbeifahrerin,
zwischen zwei deutschen Schäferhunden, eine ebenso gute Figur, wie als
Begleiterin in Babsi’s Sheltiemobil. Sie ist überhaupt nicht schüchtern und
nimmt neue Situationen neugierig, aber mit einer Gelassenheit an, die ich
richtig gut finde. Wie gesagt, es schlummert einer kleiner Hitzkopf in ihr und
ihre Temperamentsausbrüche sind nicht von schlechten Eltern.

Ganz wie ihre Verwandtschaft mütterlicherseits schwimmt sie wie ein Otter.
Und gleich ihrer Mama Spice hat sie eine Vorliebe für Schlamm und Matsch.
Kein Bad ohne anschließendes Geplantsche im Dreck und dann muss die
Panade drauf. Momentan reicht es noch, sie trocken werden zu lassen und
abzubürsten. Und wir müssen die Wasserschüsseln zu Hause gut im Auge
gehalten …

Selbstredend, dass ich Obedience mit ihr machen werde. Dennoch ist sie, wie
unsere anderen Hunde ebenfalls, zuerst ein Familienmitglied. Sie ist kein
Sportgerät für mich und sie muss nichts beweisen, um Zuwendung, Fürsorge
und Anerkennung zu erhalten. Wir mögen sie so, wie sie ist. Deshalb trainieren
wir in erster Linie an guten Grundlagen, wie sie jeder Hund haben sollte.
Aber auch die Basic’s für den Hundesport werden ihr schmackhaft
gemacht. So durfte sie bei verschiedenen Gelegenheit schon mit zum Training
und sie strengt sich voll an, ist begeistert, einfach zu motivieren. Es ist kein
Problem von Futter zum Spielzeug zu wechseln und umgekehrt. Sie trägt mir
das Tuggle bereits super hinterher und sie liebt es zu zergeln (meine Arme können
ein Lied davon singen 😉 )

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